Es gibt immer einen Weg...

Weg mit vielen Blumen

© Julia Hegemeister

In seelsorgerischen Belangen, insbesondere der Trauer- und Sterbebegleitung gilt es, achtsam, wohlwollend und geduldig mit sich und allen Betroffenen zu sein. Palliativarbeit ist auch Friedensarbeit. Wir dürfen dann einmal mehr bewusst erfahren, wie sehr wir miteinander verbunden sind, auch dann, wenn wir uns erst seit wenigen Momenten kennen. Einfach "nur" da zu sein, zu zuhören oder zu schweigen mag manchmal herausfordernd sein, für alle Beteiligten. Aber das sind einige wesentliche Aspekte der Seelsorge. Doch man bekommt auch viel zurück, ein Lächeln, einen Wimpernschlag...

Falls ein/e Sterbender/de keinen religiösen Beistand wünscht, kann man alternativ auch ein "Ritual des Sterbesegens" durchführen — unabhängig davon, ob der Mensch bei Bewusstsein ist oder nicht. Dieses sanfte, mitfühlende Ritual kann z.B. im Kreise von Familie, Freunden, Bekannten und an jedem Ort abgehalten werden. Dann können alle dabei sein und es ist eine sehr friedvolle Möglichkeit, sich mit allen und allem zu versöhnen — auch im Schweigen.

Wenn alles zur Ruhe kommt, es nichts mehr zu tun oder zu sagen gilt, dann kann sich ein tiefer Frieden, nicht nur im Geist des Sterbenden einstellen, sondern auch bei denen, die weiterleben.

Eine liebevolle, mitfühlende Präsenz wünscht sich wohl jeder Mensch bis zum Schluss, damit wir am Ende friedvoll und in Würde gehen können.


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